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N a t u r h e i l p r a x i s
Kathrin Purucker
Heilpraktikerin
Title
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Therapieverfahren (Pflanzenheilkunde)


Pflanzenheilkunde

Pflanzenheilkunde = Phytologie (Griechisch: Phyton = Pflanze). Altbewährt und hochmodern zugleich.
Pflanzen bilden in vielen Hinsichten unsere Lebensgrundlage. Sie sind Ursprung wertvoller Nahrung, erfreuen uns mit ihren Farben und Düften, schmücken die Erde mit ihrer Schönheit und sind die ursprünglichste Quelle aller traditionell bewährter Arzneien. Jahrtausende war die „Apotheke in Wald und Flur“ die einzige, über die Kranke und Leidende verfügten. So erklärt sich auch die umfassende Erkenntnis ihrer Wirkspektren.

Diese Erkenntnisse und Erfahrungen der Pflanzenheilkundigen (früher überwiegend Mönche und Ordensfrauen) wurden im Mittelalter Bestandteil der "wissenschaftlichen" Medizin. Zwei Berühmte VertreterInnen der Pflanzenheilkunde, die ihr Wissen auf Erfahrung, Experimenten und Naturbeobachtungen gründeten, waren Hildegard von Bingen (1098 - 1179) und Paracelsus (1493 - 1541). Heute sind zahlreiche Pflanzeninhaltsstoffe gut erforscht, und es ist wissenschaftlich fundiert, welche Substanzen für die ihnen zugesprochene(n) Wirkung(en) maßgeblich sind. Pflanzenauszüge von Heilkräutern können alleinig wie auch begleitend zu anderen Behandlungsmethoden als sanft (da besonders gut verträglich) und gleichzeitig stark wirksames Regulationsmittel eingesetzt werden. Eine besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Präparate unter Beachtung aller Wirkprinzipien spielt eine große Rolle, selbst die klassischen Mittel wie Kamille, Pfefferminze oder Brennessel sollten kundig eingenommen werden. Die Zubereitungsformen pflanzlicher Präparate sind vielfältig: Tees, Pulver, Tinkturen, Tonika, Salben und Öle sind nur einige Beispiele. Arzneimittelqualität und -sicherheit werden bei den pflanzlichen Präparaten ebenso hoch angesetzt wie bei den chemisch-synthetischen Medikamenten.

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